Inhalt
- Warum
- Tränen wegen Langeweile
- Luft schnappen und Augen zu
- Hirnhautentzündung
- Fürfrienunsozialismuseidbereit
- Brigaden und Grußformeln
- Kang-Fi und die Hakenkreuze
- Der Westen auf Taste 3
- Republikflucht, die erste
- Bananensternenhimmel
- Freiheit für Luis Corvalan
- Wofür kämpfte Emmi Meier?
- Falsche Bomben
- Bertha. Ärger. Richard. Schule
- Opa in Russland. Mit Hitler
- Ach was, das schöne Kinderferienlager!
- Irgendwann wieder wie die Urmenschen
- Polittheater und die großen Brüste von Frau T.
- Kannste mal kurz halten? Der 1. Mai
- Oma und Opa in der Sowjetunion. Mit mir.
- Frau Tilly und was ich vom Westen wusste
- Keiner wollte Timur sein
- Colorado
- BOB`s und BUB`s – und Helden und Schurken
- Fußball
- Mit Erich Haase in Buchenwald
- Der Schwur
- Siebte Klasse, oder so. Satz des Pythagoras.
- Plaketten: Reich mit 15
- Plaketten: Das rätselhafte „50/50“
- Plaketten: Das Klackern der Schreibmaschine
- Bertolt Brecht und Heiner Geißler
- Exkurs: Kennste den?
- Lilo Herrmann
- Bewusstlos atmen
- Tanzstunde
- FDJ-Lager & blaue Pimmel
- Kollektiverziehung mit Neptun
- Wenn Sie dann 1989 studieren…
- BAP
- Abistoff: Alles eine Sache der Definition
- BAP zum zweiten:
- Tickets zum Paradies
- George Orwell und der Hitler-Stalin-Pakt
- Nachtschicht Brauerei
- Sieben, Acht, Neun… Leipzig grüßt Halle!
- Der 1.Mai: Die Züchter der Kaninchen
- Scham. Und Rache für Assani
- Lehm aus der Erde kratzen
- Das Päckel Kaffee
- 541 Tage Eilenburg
- Die andere Seite
- Geschichten vom Aufstand
- Wieder in Zivil: Ein Bier für ein paar Pfennige
- Kati Witt und zwanziguhrfünfundvierzig
- Studium: Plötzlich doch Offizier?
- Man muss doch mal fragen dürfen
- 20 Seiten für einen Satz
- Kaffee mit Folgen – was wollte Frau B.?
- Republikflucht: Das Schweigen in Ost-Berlin
- Die Scheiß-Banane
Leseproben
Falsche Bomben
Es ist der 1. März, der „Tag der Volksarmee“[1]. Grundschulklasse. Unsere Lehrerin entwirft anlässlich dieses Tages ein Tafelbild. Panzer. Raketenbasen. Ein Flugzeug am Himmel, das eine Bombe ausklinkt. Ein Schüler meldet sich und weist darauf hin, dass Bomben vorne etwas runder zulaufen und nicht so spitz wie die an der Tafel. Die Lehrerin korrigiert das liebevoll mit Schwamm und Kreide und murmelt halblaut vor sich hin: „Nicht dass hier noch jemand sagt, die Frau T. malt falsche Bomben.“
[1] Es gab in der DDR viele Tage für irgendetwas. 8. Mai – Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus (1945), 7. Oktober – Tag der Republik (DDR-Gründung, 1949), 7. November – Tag der Oktoberrevolution (Russland, 1917). Dass wir die Oktoberrevolution im November feierten liegt daran, dass in Russland 1917 noch der julianische Kalender galt, und der läuft unserem, dem gregorianischen Kalender, einige Tage hinterher). 1. Dezember – Tag der Grenztruppen der DDR, 13. Dezember – Pioniergeburtstag (1948). Dazu kamen noch die ganzen internationalen Gedenk- und Festtage… es gab also eigentlich immer was zu gedenken oder zu feiern, oder einen Anlass, einen Appell abzuhalten. Selbst die Stasi hatte „ihren Tag“ (den 8. Februar, den Tag des MfS), aber den feierten sie offenbar eher im kleineren Kreis. Der war mir damals unbekannt.
Polittheater und die großen Brüste von Frau T.
Meine Eltern legten sehr viel Wert darauf, dass ich auch das Hochdeutsche beherrsche. Beide stammten aus Schlesien und wollten offenbar kein sächsisch sprechendes Kind in ihrem Haushalt haben. Ich wuchs gewissermaßen zweisprachig auf, denn ich wollte ja in der Schule durch die hochdeutsche und akzentuierte Aussprache nicht zum Außenseiter werden. Also pflegte ich außerhalb der Wände unserer 65 Quadratmeter das Sächsische und innerhalb der Wohnung das, was meine Eltern für Hochdeutsch hielten. Und wenn ich doch mal zurückrutschte, dann ließen sich mich die falschen Worte wiederholen. „Wie heißt das richtig?“ Ja, auch vor meinen Freunden. Ja, auch zum Beispiel bei meiner Geburtstagsparty. Es war manchmal einfach nur peinlich.
Eines Tages suchte „DEFA Synchron“ Kinderstimmen, es bewarben sich hunderte. Ich wurde genommen. In meinem ersten „Take“ – so hießen die sekundenlangen Filmschleifen damals, die immer wieder durchliefen, bis man seinen Text wirklich lippensynchron dem Leinwandhelden auf den Mund gesprochen hatte – musste ich erst laut „Nein!“ rufen und dann wimmern.
Ich synchronisierte ein kleines vietnamesisches Kind, das von einem Reiter erst bedroht („Nein!“) und dann geschlagen wurde (wimmern). Weil das Kind in dem fernöstlichen Filmwerk weiter keine Rolle mehr spielte, war ich nach etwa fünf Minuten fertig und bekam dafür zehn Ostmark ausgehändigt. Fünf Kinobesuche, zehn Taschengeldwochen… Es war wirklich wahnsinnig viel Geld[1].
Ich empfand Spaß an der Sache, kam dann auch zu Radio DDR. Ich sprach in etwa 70 Hörspielen und sogar auf einer Schallplatte mit und wurde irgendwann gefragt, ob ich nicht auch Theater spielen wolle. Hey, was für eine Frage. Ich war elf und sollte auf einer Bühne stehen. Ein bis zweimal im Monat bis nachts halb elf aufbleiben, weil die Vorstellung so lange ging, denn es war eine Erwachsenenvorstellung. Natürlich wollte ich.
Wir (ein Mädchen und ich) spielten in „Buridans Esel“ zwei Kinder einer zerrütteten Ehe, die erst auseinandergeht und dann doch weiterbesteht, „der Kinder wegen“. Um das klarzumachen, mussten wir alle drei / vier Szenen mal über die Bühne laufen und uns dem Publikum in Erinnerung rufen. Oberflächlich ging es darum, dass sich der Familienvater in eine Studentin verliebt.
Er, arriviert in der DDR, hatte Karriere gemacht, auch Dank seiner Parteimitgliedschaft. Die junge Studentin stellt nun aber genau dieses Leben, die Parteimitgliedschaft und damit auch die DDR in Frage. Es war also schon ein ziemlich politisches Stück, in dem ich da mitwirkte – allerdings ohne es zu begreifen.
In der Schlüsselszene, kurz nach dem Auszug meines Theatervaters aus dem gemeinsamen Haushalt, sollte ich möglichst unbefangen auf die Bühne kommen, in der Mitte stehenbleiben, mich verwirrt umschauen und dann fragen:
„Wo ist Vati?“
Meine Mutter sollte hastig eine Alkoholflasche im Bücherregal verstecken und dann leicht stotternd antworten.
„Der ist weg, der (Pause) … musste verreisen.“
Nun der Sohn – also ich: Langes Nachdenken. An die Decke schauen. Hm, sowas hatte Vati doch noch nie gemacht, so plötzlich, ohne Tschüss zu sagen, und überhaupt benimmt sich Mutti so komisch… All diese Gedanken sollten dann in dem Satz münden:
„Kommt er wieder?“
Meine Mutter sollte mich dann kurz ansehen, dann fest (FEST) an sich ziehen und möglichst überzeugt aber gepresst schluchzend ausstoßen:
“Aber natürlich!“
Das alle klingt überschaubar, war aber für mich: Die Hölle. Denn meine Theatermutter war nicht nur eine engagierte Schauspielerin, sondern auch körperlich sehr gut ausgestattet. So kam es manchmal, dass ich die Worte „Aber natürlich!“ gar nicht mehr hörte, weil sie mich so verzweifelt an sich presste. Vorher schnappte ich, wenn ich es schaffte, noch schnell nach Luft, weil ich wusste, dass die Umarmung länger dauern könnte.
Da steckte ich nun zwischen den Brüsten, zählte die Sekunden und fürchtete, meine Theatermutter würde mein Unbehagen spüren – und das wiederum warf eine ganze Reihe Fragen auf. Müsste ich es überspielen? Würde es auch das Publikum bemerken? War ich kein guter Schauspieler?
Oder noch schlimmer: War mit mir alles in Ordnung? Denn müsste ich inmitten meiner erwachenden Pubertät gerade diese Szene denn nicht eigentlich förmlich herbeisehnen? Müsste ich es nicht total geil finden, in diesen Brüsten drin zu stecken, sekundenlang? Ich bin dem damals nicht weiter nachgegangen.
Am Ende kamen beide Eltern wieder zusammen. Die Studentin zog in eine andere Stadt, und meine Theatermutter nahm ihren Mann wieder auf. Wie gesagt, „Der Kinder wegen!“, wie sie abschließend dem Publikum verkündete.
[1] Kurz vorher gab es zu Hause eine Geld-Diskussion. Meine Eltern wunderten sich, warum ich nicht für ein paar Pfandpfennige Zeitungen sammeln gehe. „Guten Tag, haben sie Flaschen, Gläser oder Altpapier?“ – das war unser Standardspruch, wenn wir bei Sammlungen an Türen klingelten. Sie meinten, ich müsse auch die Pfennigbeträge mehr schätzen. Und weil es da natürlich kontraproduktiv war, wenn die DEFA für fünf Minuten Arbeit zehn Mark rüberreicht, sollte sie das nur in einem blickdichten Umschlag tun, damit ich die Summe darin nicht sehe. Blöd nur, weil ich ja dafür unterschreiben musste. Das haben aber meine Eltern bis zum Ende nicht durchschaut.
Frau Tilly und was ich vom Westen wusste
Immer mal wieder wird man ja auch heute noch gefragt, ob es nicht „total schlimm“ gewesen sei im Osten. So mit Diktatur und mit Stasi und vor allem, weil wir ja nicht reisen konnten „und so“. Oder weil wir ja in der „Mangelwirtschaft“ nicht alles kaufen konnten, was wir wollten.
Für mich war es nicht schlimm. Für mich war es einfach kein Thema. Ich dachte als Kind schon immer: „Im Westen ist es besser. Punkt.“ Das war ein Fakt. Ich hab das trotzdem und ganz bewusst und ausdrücklich nicht schlimm gefunden. Es war halt so. Wir sind sogar in den Intershop[1] gegangen, einfach nur um zu gucken. Ja, die Waren dort sahen schöner aus, als unsere. Ja, sie rochen besser. Ja, selbst die billigen BASF- Kassetten klangen besser und leierten vor allem nicht so, wie unsere von „orwo“. Und? Sind wir wütend rausgerannt?
Dabei war unsere Neugier riesengroß. Das zeigte sich dann, wenn es mal wieder einen Katalog gab. Otto, Neckermann, Quelle, sowas eben. Westverwandte ließen den immer hier. Das muss man sich auch mal vorstellen – die brachten immer die Kataloge mit, nur, damit wir sie anschauen konnten. Die Dinger gingen von Haushalt zu Haushalt. Wir hatten den vier Wochen da, und dann wurde rituell drin rumgeblättert. Wie bei den Löwen: Erst guckten die großen. Meine Eltern, dann ich, dann durfte mein kleiner Bruder. Ich glaube auch, wir bekamen sogar Besuch von Freunden, die kamen um den Katalog anzuschauen. Auch hier: Niemand wurde wütend deswegen. Ich habe die Kinder im Westen vielleicht um deren coole Spielsachen beneidet, es aber verrückterweise nicht als ungerecht empfunden.
Und wir hatten den Westen ja auch noch jeden Abend zu Hause im Wohnzimmer, auf Taste drei. Zwar nur schwarz weiß, aber wenn man bei uns aus dem Fenster blickte, sah es ja auch nicht viel anders aus. So konnten wir also die Infos aus den Katalogen mit der Werbung abgleichen.
Ich übrigens liebte die Werbung. Immer Mitte November begannen die Spieleverlage, auf neue Produkte hinzuweisen. Da wusste ich, dass es auf Weihnachten zugeht, und dass ich langsam an die Geschenke für meine Eltern und meinen Bruder denken sollte. Ansonsten empfand ich die Werbung oft auch als etwas merkwürdig. Ich glaubte tatsächlich, dass sich alle im Westen genauso benehmen, wie in der Werbung vorgeführt. Und das verwirrte mich.
Es gab zum Beispiel einen Spot, da betrat eine Frau eine Art Kosmetikgeschäft und nach der herzlichen Begrüßung bemerkt die Ladeninhaberin, dass die Frau ganz raue Hände habe. „Spülhände!“, erklärt die Kundin und setzt sich hin. Die Chefin des Ladens (sie hieß „Tilly“) antwortet, dass man „Palmolive“ nehmen müsse und sagte dann: „Sie baden gerade ihre Hände darin.“ Und tatsächlich: Die Kamera zeigt, dass die Kundin ihre Hand in einer kleinen Schüssel mit Geschirrspülmittel abgelegt hat. „In Geschirrspülmittel?“, fragt sie ungläubig, und es schien ihr ganz egal zu sein, dass sie ihre Hand ohne es zu bemerken in eine Schüssel mit Flüssigkeit getunkt hatte. „Nein“, sagt Tilly, „in Palmolive, mit natürlichen Proteinen!“[2]
Was habe ich mir damals den Kopf zerbrochen. Ob es im Westen vielleicht normal ist, bei Bekannten ganz lässig die Hände in Schüsseln mit Flüssigkeiten abzulegen. Oder ob das Mittel vielleicht so unglaublich sanft ist, dass man gar nicht spürt, wenn man seine Hände reinhält – ich hab’s damals nicht ergründet, aber es blieb komisch.
Aber ein brennender Wunsch, unsere West-Verwandten zu Experimentierzwecken mal um ein Fläschchen Palmolive zu bitten, wurde auch nicht ausgelöst.
Tja, und dann wussten wir in unserer Welt ja noch die anderen Wahrheiten über den Westen. Dass dort viele arm und arbeitslos waren. Und dass sie von Kapitalisten ausgebeutet wurden. Und dass die Konzerne die Umwelt verseuchen. Dass dort die Imperialisten herrschen. Dass es Neonazis gibt. Und Kriminalität. Und natürlich Rauschgift.
Dieses Bild hat übrigens nicht nur die DDR-Propaganda gezeichnet. Auch Westmagazine wie „Monitor“ oder „Kontraste“ haben ja nicht für ihre Gesellschaftsordnung geworben, sondern ihre Schattenseiten gezeigt[3]: Korruption, Skandale, Waffengeschäfte, Umweltgifte, Neonazis…. Ihr Grundton war ein kritischer. Für mich hat das Westfernsehen das, was uns über die BRD gesagt wurde, in gewisser Weise bestätigt und ergänzt.
Oder „Aktenzeichen XY“, hier lernte ich, dass schon etwas dran sein musste, an der hohen Kriminalitätsrate im Westen. `Wenn die da schon im eigenen Fernsehen drüber berichten, dann muss es echt schlimm sein dort drüben`, dachte ich mir. Diese kleinen Filmchen haben mich nachhaltig beeindruckt. Immer, wenn irgendwo in Leipzig mal ein Westauto ohne Fahrer am Straßenrand stand, dachte ich sofort an „Aktenzeichen XY“.
Unterm Strich war es wirklich so: Ich glaubte, dass der Westen zwar bunt ist und schön und dass man reisen kann wohin man will und dass man alles kaufen kann…. dass es aber bestimmt total gefährlich ist, dort zu leben.
Ich litt also nicht besonders. Nicht unter den Versorgungsengpässen bei uns und auch nicht unter den Verlockungen, die der Westen bereithielt. Ich hatte es akzeptiert, eben in den benachteiligten Teil Deutschlands hineingeboren worden zu sein.
Und ich habe mich wohl (wie wahrscheinlich viele andere auch) damit getröstet, zwar im armen, aber im „besseren“ Deutschland zu leben. In einem Deutschland, in dem ich keine Bettler auf den Straßen sah. Keine Obdachlosen. Keine Drogenabhängigen. In dem jeder eine Arbeit hat. In dem Deutschland, dass den Faschismus wirklich besiegt hat.
In diesem Sinne war die BRD tatsächlich auch gefühltes, weit entferntes Ausland. Ich wusste, Hamburg ist sicher schön, aber ich komme eben erst als Rentner hin. Das war eben so. Wie ein Naturgesetz[4]. Die Teilung Deutschlands galt für mich als Tatsache und zwar als unumstößliche. So unumstößlich, dass ich „Deutschland“ auch nicht als eine Nation oder als ein „Volk“ empfunden habe.
Auch, dass das andere Deutschland dem feindlichen Block angehörte, nahm ich hin, mit allen Konsequenzen. Ein Krieg mit der „fremden“ Bundesrepublik erschien mir wahrscheinlicher als eine Wiedervereinigung mit ihr.
Den Gedanken, dass auch der Bruder meiner Mutter diesem „anderen“ Volk angehört – den hab ich ausgeblendet. Und auch, was das im Kriegsfall bedeutet hätte.
[1] In Intershops sammelte die DDR das Westgeld von seinen Bürgern ein, das sie von Westverwandten geschenkt bekamen. Der Staat brauchte das für den Weltmarkt. Für mich zeigten die Intershops zweierlei: Dass der Staat ganz schön blöd ist, seinen Bürgern praktisch live vor Augen zu führen, wie viel schöner die Sachen sind, die man beim Klassenfeind kaufen kann. Und zweitens: Dass sich der Staat das bestimmt auch selbst denken kann. Und wenn er es trotzdem tut: dass es dann ganz schön schlecht um unsere eigene Wirtschaftskraft bestellt sein muss.
[2] Das ganze kann man sich heute noch schön auf youtube ansehen. Suchworte Tilly, Palmolive
[3] Bis heute hat sich daran auch nichts geändert.
[4] Der Mars ist auch schön, und trotzdem haben die wenigsten ein Problem damit, dass sie ihn wahrscheinlich nie betreten werden. So ungefähr ging es mir damals.